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Autoindustrie VW zahlt mehr Lohn in den westdeutschen Werken

Hannover Mit kräftigen Lohnaufschlägen gibt der VW- Konzern den Ton für die Tarifverhandlungen in anderen Branchen in Deutschland vor: Der Autohersteller einigte sich in der Nacht mit der IG Metall auf 4,2 Prozent mehr Lohn für die rund 100'000 Beschäftigten in den westdeutschen Werken.

Mit dem bereits in dritter Verhandlungsrunde erzielten Kompromiss ist VW nach dem Teilabschluss bei der Deutschen Bahn und der Einigung beim Versorger RWE der dritte grosse Konzern im noch jungen Jahr mit einem Tarifergebnis. Die Einigung gibt den Gewerkschaften in den anstehenden Tarifverhandlungen Rückenwind für die Forderung nach kräftigen Lohnerhöhungen - beispielsweise in der Hotelbranche, im Öffentlichen Dienst, im Baugewerbe oder bei der Deutschen Telekom. Die Europäische Zentralbank nimmt die Tarifverhandlungen in diesem Jahr besonders aufmerksam unter die Lupe, weil sie fürchtet, dass starke Gehaltsaufschläge die Inflation anheizen.

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