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Banken suchen deutlich weniger Personal

Der Spardruck bei den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse wirkt sich auf das Stellenangebot im Schweizer Bankensektor aus.

Per Ende Juli 2011 zählte das Stellenportal JobDirectory rund 26 Prozent weniger offene Stellen als im Juli 2010. Insgesamt waren im Bankensektor Ende Juli 2011 im Internet 1391 Stellen ausgeschrieben, wie aus dem am Dienstag publizierten Stellenbarometer des Online-Stellensuchportals JobDirectory hervorgeht. Ende Mai 2011 waren es noch 1748 offene Stellen, Ende Juli 2010 hatte JobDirectory 1887 ausgeschriebene Jobs gezählt. Die Credit Suisse habe seit Ende Mai die Anzahl offener Stellen um 25 Prozent auf 286 reduziert, schreibt JobDirectory. Bei der UBS stellte das Stellenportal einen Rückgang um rund 45 Prozent auf 267 offene Jobs fest. Deutlich mehr Personal suchen hingegen beispielsweise die Raiffeisen-Gruppe, Postfinance oder die Zürcher Kantonalbank. «Die Retailbanken haben nun die Möglichkeit, offene Stellen mit hochqualifizierten Mitarbeitern, die bei den Grossbanken abspringen, zu besetzen», schreibt JobDirectory dazu. Versicherungen suchen weiter Personal Eine leicht entspanntere Lage ortet JobDirectory bei den Versicherungen. Im Vorjahresvergleich setzte sich der positive Trend weiter fort: Zwischen Juli 2010 und Juli 2011 stieg die Anzahl offener Stellen um elf Prozent von 1124 auf 1268. Im Vergleich zum vergangenen Mai stagnierte die Anzahl ausgeschriebener Stellen. Das Stelleninformationsportal JobDirectory erfasst alle auf den Webseiten der Arbeitgeber publizierten Stellen. Neu erscheint das Barometer statt vierteljährlich jeden Monat. Notiz an die Redaktion: Sie erhalten bis 1600 eine Zusammenfassung der Meldungen zum JobDirectory-Index und zum KOF-Bankenindikator

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