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Banken und Luxuswerte ziehen Schweizer Börse hoch

Die Schweizer Börse hat am Dienstag etwas fester geschlossen.

Die guten Ergebnisse von UBS und Swatch trieben die Kurse der Banken und Luxuswerte in die Höhe. Dagegen bremste die unerwartete Zinserhöhung in China den Markt vorübergehend. Der wichtigste Schweizer Aktienindex Swiss Market Index (SMI) schloss 0,42 Prozent höher auf 6'638,66 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte 0,35 Prozent auf 5'964,91 Zähler zu. Unter den am Berichtstag Zahlen präsentierenden Unternehmen legte Swatch mit 5,8 Prozent am meisten zu. Der Uhrenkonzern konnte die Anleger mit einem Rekordgewinn für das Geschäftsjahr 2010 überzeugen. Richemont verteuerte sich im Schlepptau von Swatch um 3,1 Prozent. Die UBS rückte nach Bekanntgabe der Zahlen um 4,3 Prozent vor. Die Anleger hätten die operativen Fortschritte im vierten Quartal und das zurückkehrende Kundenvertrauen honoriert, hiess es unter Marktbeobachtern. In diesem Sog verteuerte sich Credit Suisse um 2,2 Prozent; das Institut legt den Abschluss am Donnerstag vor. Im Versicherungssektor zog vor dem Abschluss am kommenden Donnerstag ZFS um 0,8 Prozent an und Swiss Re verteuerte sich um 0,6 Prozent. Andere Zykliker zeigten keine einheitliche Tendenz. Während Adecco (-1,4 Prozent) und Logitech (-1,2 Prozent) nachgaben, waren Geberit ( 0,5 Prozent), Kühne Nagel ( 0,9 Prozent) oder Nobel Biocare ( 0,8 Prozent) gesucht. Die defensiven Pharmawerte Novartis (-0,6 Prozent) und Roche ( 0,2 Prozent) entwickelten sich uneinheitlich. Nestlé gab um 0,5 Prozent nach. Im breiten Markt fiel Infranor ( 10,4 Prozent) durch grössere Gewinne auf, machte aber lediglich die Vortageseinbussen wieder wett. Die Händler straften hingegen Givaudan ab. Die Aktie des Aromenherstellers gab nach der Veröffentlichung der Zahlen um 3,5 Prozent nach.

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