Zum Hauptinhalt springen

BASF macht Schaumstoff-Anlagen in Malaysia und Indien dicht

Frankfurt BASF schliesst wegen Überkapazitäten zwei Schaumstoff-Anlagen (EPS) in Asien.

Das deutsche Unternehmen werde die Produktion von Styropor, das als Verpackungsmaterial und Dämmstoff eingesetzt wird, in Malaysia und Indien einstellen, kündigte der weltgrösste Chemiekonzern am Dienstag an. 115 Mitarbeiter sind betroffen. Die Schliessung sei wegen des hohen EPS-Angebots in Asien unausweichlich, erklärte der zuständige BASF-Manager Giorgio Greening: «Diese Überkapazitäten haben zu extrem niedrigen Margen geführt und unsere Produktionsanlagen in Malaysia und Indien unwirtschaftlich gemacht.» Auch in Südamerika, wo die Situation derzeit noch etwas besser als in Asien ist, bereitet sich das Unternehmen auf einen Abschied aus dem Geschäft vor. Die Styropor-Geschäfte in Brasilien und Argentinien sollen ausgegliedert werden, erklärte BASF. In Chile prüft der Konzern «strategische Optionen» für das EPS- Geschäft. Zudem bereitet er den Verkauf von Aislapol vor, einer Tochtergesellschaft, die Schaumstoffelemente herstellt. BASF will sich im Geschäft mit EPS-Schaumstoff künftig auf sein neueres Produkt Neopor konzentrieren. Es wird in Deutschland und Südkorea produziert und dämmt besser.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch