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Basilea mit tieferem Halbjahresverlust

Das Pharmaunternehmen Basilea in Basel hat im ersten Halbjahr 2011 sein Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode verbessern können.

So sank der Konzernverlust dank tieferen Aufwendungen von 24,9 auf 20,2 Millionen Franken. Den Betriebsaufwand konnte Basilea um 22,1 Millionen Fr. auf 54,7 Millionen Fr. reduzieren. Der Betriebsverlust fiel mit 23,7 Millionen Fr. um 3,9 Millionen Fr. geringer aus als vor einem Jahr, wie das vor elf Jahren gegründete Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Beim Betriebsertrag verbuchte Basilea einen Rückgang von 53,1 auf 34,9 Millionen Franken. Während der Umsatz aus Verträgen mit 19,7 Millionen Fr. praktisch nur noch halb so hoch ausfiel wie im ersten Halbjahr 2010, konnte der Umsatz mit dem Handekzem-Medikament Toctino um 11 Prozent auf 15 Millionen Fr. gesteigert werden. In Lokalwährungen betrug das Umsatzplus 24 Prozent. Ende Juni verfügte Basilea über liquide Mittel und kurzfristige Finanzanlagen im Umfang von 243,3 Millionen Fr., die das Unternehmen als «solide» bezeichnet. Vor Jahresfrist waren es lediglich 198,8 Millionen Fr. gewesen, per Ende 2010 dagegen 243,3 Millionen Franken. Die klinische Pipeline sei im ersten Halbjahr bedeutend gestärkt und erweitert worden, teilte des Unternehmen weiter mit. Basilea war im Jahr 2000 aus dem Roche-Konzern ausgegliedert worden und ist seit 2004 an der Börse kotiert. Das Unternehmen konzentriert sich auf Antibiotika, Medikamente gegen Pilzinfektionen und Krebs sowie auf dermatologische Arzneimittel.

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