Zum Hauptinhalt springen

Bauausgaben in der Schweiz weiterhin auf Wachstumspfad 2010 stärkster Anstieg seit fünf Jahren

Das Bauen ist des Schweizers Lust.

Die Bauausgaben sind in der Schweiz 2010 um satte 4,5 Prozent und somit so stark wie seit 2005 nicht mehr angestiegen. Mit knapp 57 Milliarden Fr. erreichten sie einen neuen nominalen Höchststand. Auch fürs 2011 siehts rosig aus. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 betrug der Anstieg 2,1 Prozent, wobei 54,5 Milliarden Fr. an Bauausgaben getätigt wurden. 2005, als das bisher stärkste jährliche Wachstum von 5,8 Prozent registriert wurde, belief sich die Summe der Bauausgaben auf 49,7 Milliarden Franken, wie es beim Bundesamt für Statistik (BFS) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess. Dieser Wachstumstrend wird sich auch im laufenden Jahr bestätigen. Die gemeldeten Bauvorhaben liessen einen Anstieg der gesamten Bauausgaben um 2,7 Prozent erwarten, schreibt das BFS in einer Mitteilung vom Montag. Bei den Bauinvestitionen - das sind die Bauausgaben ausschliesslich öffentlicher Unterhaltsarbeiten - stand 2010 ein Wachstum von 3,9 Prozent auf 52 Milliarden Fr. zu Buche. Dafür verantwortlich zeichneten vor allem Investitionen in Neubauprojekte. Diese stiegen im Jahresvergleich um 6,1 Prozent auf 35 Milliarden Franken. Mehr Neubauprojekte Vermehrt getätigt wurden die Investitionen in Neubauprojekte sowohl von öffentlichen wie auch von privaten Auftraggebern, was sich in einer Zunahme von 5,8 respektive 6,2 Prozent ausdrückte. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben öffentlicher Auftraggeber auf 18,7 Milliarden Franken, jene der privaten Auftraggeber auf 38,3 Milliarden Franken. Während sich die investierte Summe im Hochbau um 5,5 Prozent vergrösserte, ging sie im Tiefbau um 2,6 Prozent zurück. Verkehrs- und Kommunikationsprojekte seien dabei ebenso beeinträchtigt gewesen wie die restlichen Teile des Sektors, teilte das BFS mit. Für das Jahr 2011 rechnen die Statistiker des Bundes neben einem Wachstum bei den Bauausgaben auch mit einer weiteren Steigerung der Bauinvestitionen - und zwar um 1,7 Prozent. Die sich derzeit auf sehr hohem Niveau befindenden Investitionen in Neubauprojekte dürften um 1,3 Prozent sinken, jene in Umbauprojekte dagegen um 9 Prozent in die Höhe klettern.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch