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Baumag stellt Gesuch um Nachlassstundung

Das Berner Generalunternehmen Baumag hat wegen seiner schweren Liquiditätsprobleme ein Gesuch um Nachlassstundung eingereicht.

Im Tessin wurde die Geschäftstätigkeit bereits eingestellt, in der Romandie dürfte dies in den nächsten Wochen geschehen. In der heutigen Form werde es die Baumag künftig nicht mehr geben, sagte Mediensprecherin Sandra Wetzel am Donnerstag auf Anfrage. Sie bestätigte entsprechende Angaben in einem Artikel der «Berner Zeitung». Die Baumag führe derzeit mit den Banken Verhandlungen, damit die Gläubiger möglichst nicht zu Schaden kämen, erklärte Wetzel. Man sei daran, die bestmögliche Lösung zu finden, doch dazu brauche es Zeit. Deshalb habe das Generalunternehmen das Gesuch auf Nachlassstundung beim Regionalgericht gestellt. Die Baumag mit Sitz im Berner Vorort Köniz zählte bisher in der ganzen Schweiz 60 Mitarbeitende. Die Geschäftsleitung habe die Angestellten aber darüber informiert, dass es keine Zukunftsperspektive bei der Baumag in der heutigen Form mehr gebe, sagte Wetzel. Die Angestellten dürfen deshalb bei einem Arbeitsangebot einer anderen Firma auch ausserhalb der Kündigungsfrist gehen. Bereits vor einem Monat gaben die Liquiditätsengpässe der Baumag zu reden. Damals wurde bekannt, dass das neue Hochschulzentrum vonRoll im Norden von Bern nicht mehr unter der Verantwortung der Baumag fertiggestellt wird. Der Kanton Bern wechselte wegen der Liquiditätsprobleme der Baumag zu einer anderen Firma.

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