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Behörden in USA und Europa gelingt Schlag gegen Produktpiraten

Washington In den USA und in Europa sind Zollbehörden gemeinsam gegen den Vertrieb gefälschter Markenartikel über das Internet vorgegangen.

Auf beiden Seiten des Atlantiks wurden insgesamt 132 Webseiten gesperrt. Auf den Webseiten hätten Produktpiraten unter anderem gefälschte Produkte der Luxusmarken Armani, Chanel, Gucci, Dior und Versace angeboten, teilte der US-Zoll am Montag mit. Auch Raubkopien von Software der Hersteller McAfee und Symantec seien dort verkauft worden. An den Ermittlungen waren den Angaben zufolge Behörden aus Grossbritannien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Rumänien sowie die europäische Polizeibehörde Europol beteiligt. Der Direktor der US- Zollbehörde, John Morton, sagte, dass Raubkopien ein «riesiges Problem» für die Industrie in den USA, Europa und anderen Teilen der Welt seien. Durch die Fälschungen würden Jobs vernichtet und dem Staat Steuereinnahmen vorenthalten. Europol-Chef Rob Wainwright erklärte, Produktpiraterie sei «kein harmloses Verbrechen ohne Opfer».

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