Zum Hauptinhalt springen

Berner Kantonalbank steigert Jahresgewinn das 18. Mal in Folge

Die Berner Kantonalbank (BEKB) ist weiter auf Erfolgskurs: Der Gewinn stieg im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 124,4 Millionen

Franken. Wie andere Kantonalbanken verlieh auch die BEKB deutlich mehr Hypothekarkredite. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent auf 15,6 Milliarden Franken. Gut 80 Prozent davon sind Festzinshypotheken, deren Laufzeit mehrheitlich drei Jahre beträgt. Im Hypothekargeschäft «hätten wir noch schneller wachsen können», sagte der abtretende BEKB-Direktor Jean-Claude Nobili am Donnerstag an der Pressekonferenz in Bern. Die Bank achte darauf, dass die Kundinnen und Kunden die Kredite auch bei einem deutlich höheren Zinsniveau stemmen könnten. Das momentan «extreme Tiefzinsniveau» sei eine nicht ungefährliche Entwicklung, sagte Nobili. Zwar gebe es im Gebiet der BEKB keine Immobilienblase, in einzelnen Regionen träten aber gewisse Übertreibungen auf, beispielsweise in Gstaad, Grindelwald und am Thunersee, sagte Hanspeter Rüfenacht, Leiter Beratung und Verkauf. Rüfenacht übernimmt wie angekündigt ab nächstem Jahr von Nobili die Geschäftsleitung. Insgesamt erhöhten sich die Kundenausleihungen von 16,57 auf 17,97 Milliarden Franken. Die Kundengelder im engeren Sinn, mehrheitlich Spareinlagen, stiegen von 19,28 auf 19,62 Milliarden Franken. Die BEKB betreute Vermögen im Wert von 20,5 Milliarden Franken (2009: 20,3 Milliarden). Im Zinsgeschäft, dem wichtigsten Ertragspfeiler, stieg der Erfolg um 2,8 Prozent auf 358,2 Millionen Franken. Bei der Vermögensberatung nahm die BEKB 8,3 Prozent mehr Kommissionen ein. Insgesamt stieg der Kommissions- und Dienstleistungserfolg von 85,4 auf 89,8 Millionen Franken. Der Handelserfolg sank von 25,4 auf 22,7 Millionen Franken. Der Geschäftsaufwand stieg unter anderem wegen der Einführung eines neuen Informatiksystems um 4,3 Prozent auf 252,6 Millionen Franken. Der Gewinn vor Steuern nahm - wie bereits bekanntgegeben - um 2,9 Prozent auf 159,9 Millionen Fr. zu. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 5.10 Fr. pro Titel erhalten ( 30 Rappen). Der Kanton Bern als Mehrheitsaktionär erhält 63,2 Millionen Franken - dieser Betrag umfasst Steuern sowie die Entschädigung für die Staatsgarantie.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch