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«Black Friday»: US-Weihnachtsgeschäft hat begonnen

Washington Millionen Schnäppchenjäger in den USA haben zum traditionellen Startschuss für das US-Weihnachtsgeschäft die Läden gestürmt und bei Einzelhändlern für Optimismus gesorgt.

Schon vor Sonnenaufgang bildeten sich vor den Geschäften lange Schlangen. Der «Black Friday» (Schwarzer Freitag) genannte Brückentag zwischen dem Feiertag Thanksgiving und dem Wochenende zählt zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres. Nach Schätzungen von Branchenexperten gingen rund 138 Millionen Amerikaner shoppen, so viele wie lange nicht mehr. Nach dem Start des Verkaufstages sei man sehr optimistisch, sagte der Nordamerika-Chef der grossen Elektronik-Kette Best Buy der Fachagentur Bloomberg. Es sei definitiv mehr los als im Vorjahr. Allein vor der Dependance im Herzen New Yorks hätten morgens um 5.00 Uhr bereits 700 Leute auf die Öffnung der Türen gewartet. Vor der Hauptfiliale des Warenhauses Macy's in Manhattan hätten um 4.00 Uhr sogar bereits 4000 Menschen angestanden. Stimmungstest vor Weihnachten Die campierenden Kunden im ganzen Land vor den Eingängen sind ein übliches Bild. Die Geschäfte ködern die Kunden am «Black Friday» mit besonders hohen Rabatten. In diesem Jahr hätten die sich vor allem wieder auf Fernseher und andere Unterhaltungselektronik gestürzt, berichteten US-Medien. Viele deckten sich zudem bereits mit Weihnachtsgeschenken ein. Der US-Einzelhandelverband schätzt, dass die US-Bürger bis Heiligabend fast 450 Milliarden Dollar ausgeben werden, rund 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konsum macht 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA aus. Für den Handel, der besonders stark unter der flauen US- Konjunktur leidet, war der Freitag auch ein Stimmungstest für die Konsumlaune der Amerikaner. Im vergangenen Jahr fiel der «Black Friday» krisenbedingt enttäuschend aus.

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