Zum Hauptinhalt springen

Britische Bankenabgabe soll 2,5 Mrd. Pfund in Staatskasse spülen

London Die in Grossbritannien geplante Bankenabgabe soll dem finanziell geschwächten Staat pro Jahr 2,5 Mrd.

Pfund (3,8 Mrd. Franken) einbringen. Die Institute sollten damit einen fairen Ausgleich für das von ihnen ausgehende Risiko leisten, erklärte die Regierung am Donnerstag. Dem vorgelegten Gesetzentwurf zufolge soll die Abgabe ab Anfang kommenden Jahres stufenweise greifen und das volle Volumen rund zwei Jahre später erreichen. Finanzminister George Osborne hatte am Mittwoch bei der Vorstellung des drakonischen Sparpakets zur Sanierung der Staatsfinanzen seine Rhetorik gegenüber den Banken verschärft und angekündigt, vom Finanzsektor den «maximal tragbaren» Beitrag einzufordern. Der britische Bankenverband beklagte, dass die Abgabe vor allem in Grossbritannien tätige ausländische Institute beeinträchtigen könnte. Es sei unklar, wie die Abgabe mit den Steuerforderungen in anderen Ländern zusammenpasse - deshalb könnten einige Banken für die gleichen Aktivitäten in mehreren Ländern gleichzeitig besteuert werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch