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Brüssel hat Vorbehalte gegen irische Bausparkassen-Rettung

Brüssel Die EU-Kommission hat Vorbehalte gegen die Rettung der angeschlagenen irischen Bausparkasse EBS.

Die Wettbewerbshüter nehmen die Umstrukturierung der grössten Bausparkasse des Landes genauer unter die Lupe, wie die EU- Kommission am Montag mitteilte. Die Kommission prüft, ob staatliche Beihilfen für das achtgrösste Institut des Landes den Wettbewerb verzerren. Zudem zweifelt sie daran, dass die EBS ohne weitere staatliche Beihilfen auskommt und mit dem Plan wieder lebensfähig wird. «Irland hat massgebliche Schritte zur Stützung der EBS unternommen», sagte EU-Wettbewerbspolitik Joaquín Almunia. Der Umfang der Beihilfen mache es notwendig, Konkurrenten die Gelegenheit zu geben, sich zu Wettbewerbsverzerrungen zu äussern. Die grösste Bausparkasse Irlands musste mit Staatsgeld über Wasser gehalten werden. Im Juni hatte die EU-Kommission eine Kapitalspritze von 875 Mio. Euro für die EBS vorerst genehmigt. Das führte zur Verstaatlichung des Instituts, das laut EU-Kommission nun verkauft werden soll. Die EBS ist nur in Irland tätig und bietet Hypotheken und Sparprodukte für Privatkunden an. Irland war von der Finanzkrise seit 2008 besonders hart getroffen worden. Grösstes Sorgenkind ist die verstaatlichte Anglo Irish Bank, deren Sanierung als enormes Risiko für die Kreditwürdigkeit Irlands gilt. Die EU-Kommission muss auch für diese Beihilfen noch grünes Licht geben.

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