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Burckhardt Compression büsst Umsatz ein - Bestellungen besser

Beim Kompressorenhersteller Burckhardt Compression ist der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 (April bis September) gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent eingebrochen.

Gleichzeitig fassten die Bestellungen mit einem Plus von 20,4 Prozent aber wieder Tritt. Währungsbereinigt belief sich der Umsatzrückgang noch auf 12,8 Prozent, wie das Winterthurer Unternehmen am Dienstag mitteilte. Verursacht haben den Rückgang auf 144,4 Millionen Fr. die von Kunden vorgegebenen Ablieferungspläne für Neumaschinen. Die Bestellungen beliefen sich auf 197,8 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn brach um 31,4 Prozent auf 21,2 Millionen Franken ein. Der Nettogewinn gab 35,1 Prozent auf 14,8 Millionen Fr. nach und erreichte noch 10,2 Prozent des Umsatzes. Trotz des von der Nationalbank festgelegten Mindestwechselkurses für den Franken zum Euro bleibe die Situation für Burckhardt Compression schwierig, schreibt das Unternehmen. Die eingeleiteten Massnahmen würden fortgeführt. Im Vordergrund stehe dabei der Ausbau der Tätigkeiten im Euro- und Dollarraum sowie die Effizienzsteigerung. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres rechnet Burckhardt Compression weiterhin mit einem höheren Bestellungseingang als im Vorjahr. Im weiteren bestätigte das Unternehmen bereits früher gemachte Aussagen zu Umsatz und Gewinn. Der Umsatz dürfte im Gesamtjahr 330 Millionen Fr. erreichen, der Betriebsgewinn eine Marge «im mittleren Bereich des langfristigen Zielkorridors von 10 bis 20 Prozent. 2012 dürften die höheren Aufträge zu einem höheren Umsatz und ähnlichen Gewinnmargen wie 2011 führen. Anfang September hatte Burckhardt Compression eine Gewinnwarnung herausgegeben. Die angekündigte Betriebsgewinnmarge auf der Höhe von 2010 (17,3 Prozent) lasse sich nicht halten.

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