Zum Hauptinhalt springen

Cassis-de-Dijon-Prinzip: Bis jetzt acht Produkte bewilligt

Seit der Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips im Juli sind beim Bundesamt für Gesundheit insgesamt 55 Gesuche für die Einfuhr von Lebensmitteln aus der EU eingereicht worden.

Erst acht Produkte wurden bewilligt, wie die Zahlen auf der BAG-Website zeigen. Bei den Produkten, die künftig ohne zusätzliche Kontrollen aus den EU-Ländern importiert werden dürfen, handelt es sich unter anderem um einen Cider aus Dänemark, Käse aus Frankreich und Schinken aus Österreich. 33 Gesuche sind noch hängig. 14 Produkte haben die Anforderungen des BAG nicht erfüllt und dürfen auch in Zukunft nicht in die Schweiz importiert werden. Fast alle wurden abgelehnt, weil ihre Inhaltsstoffe unter die Kategorie Arzneimittel fallen, so etwa Nahrungsergänzungsmittel mit Echinacea und Teufelskralle. Denner: Streit ums Schweineschnitzel In einem einzigen Fall war die Deklaration gemäss BAG- Vorschriften ungenügend. Beim abgelehnten Produkt handelt es sich um Schweineschnitzel aus Deutschland, welche der Discounter Denner in sein Sortiment aufnehmen wollte. Die Herkunft des Produktes war auf der Packung lediglich mit «DE» angegeben. Das BAG verlangt jedoch den Hinweis «Hergestellt in Deutschland». Denner müsste also alle Packungen umetikettieren, was die preissenkende Wirkung des Cassis-de-Dijon-Prinzips teilweise wieder aufheben würde. Denner hält diese Deklarationsvorschrift für übertrieben. «Die in der Schweiz bekannten Länderkürzel unserer Nachbarländer müssten doch genügen», sagte Denner-Chef Peter Bamert am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Nun muss sich die Justiz um die Schweineschnitzel kümmern: Der Discounter hat Rekurs gegen den Entscheid eingereicht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch