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China rechnet mit nachlassenden Exporten wegen Euro-Krise

Peking China rechnet wegen der Euro-Krise mit einem Dämpfer für seine Wirtschaft.

Die Nachfrage nach chinesischen Produkten werde wegen der ungelösten Schuldenprobleme im europäischen Währungsraum nachlassen, stellten am Montag führende Ökonomen in einem Beitrag der staatlichen «People's Daily» fest. Die Experten verglichen die Euro-Krise mit der Pest: «Wie im 14. Jahrhundert die Pest hat sich die Schuldenkrise in den Ländern der Euro-Zone ausgebreitet.» Die Auswirkungen auf die Volksrepublik seien aber geringer als durch die Herabstufung der US- Kreditwürdigkeit, weil China deutlich weniger Euro- als Dollar- Reserven halte. Die 27 Länder der Europäischen Union sind zusammen der grösste Handelspartner Chinas, das rund ein Viertel seiner Währungsreserven in Euro hält. Die Einschätzung der Zeitung signalisiert wachsende Besorgnis in der Pekinger Führung, die trotz der Krise zuvor wiederholt Vertrauen in die Euro-Zone bekräftigt hatte.

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