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Chinas Zentralbank zieht Zinszügel erneut an

Peking Im Kampf gegen den hohen Preisdruck in China hat die Zentralbank zum zweiten Mal binnen weniger Wochen die Zinszügel angezogen.

Die Zinsen für Einlagen mit einjähriger Laufzeit steigen demnach um 25 Basispunkte auf drei Prozent, wie die Notenbank am Dienstag mitteilte. Für Zentralbankgeld mit entsprechender Laufzeit müssen die Institute künftig mit 6,06 Prozent einen Viertel-Prozentpunkt mehr an Zinsen als bislang zahlen. Die Erhöhung wird am Mittwoch wirksam. Die Teuerungsrate in der Volksrepublik war im Dezember zwar auf 4,6 Prozent gesunken, doch dürfte sie wegen der anziehenden Nahrungsmittelpreise zu Jahresbeginn wieder steigen. Die Notenbank versucht bereits seit längerem, durch eine schrittweise Straffung der Geldpolitik eine konjunkturelle Überhitzung des schnell wachsenden Schwellenlandes zu verhindern.

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