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Chinesische Lufthansa-Beteiligung Jade Cargo ist pleite

Frankfurt Die deutsche Airline und Swiss-Mutter Lufthansa muss das endgültige Aus ihrer Verluste bringenden chinesischen Beteiligung Jade Cargo hinnehmen.

Die Fluggesellschaft suchte monatelang nach einem Käufer für den 25-prozentigen Anteil ihrer Tochter Lufthansa Cargo an dem Joint Venture. Nun wird die chinesische Frachtfluglinie abgewickelt. Eine Sanierung sei wegen der anhaltend schwachen Nachfrage nach Frachtflügen von und nach China nicht möglich, teilte Jade Cargo am Dienstagabend mit. Ein Sprecher von Lufthansa Cargo bestätigte die Abwicklung des Unternehmens, lehnte eine weitergehende Stellungnahme aber ab. Jade Cargo hatte wegen des ruinösen Preiskampfs bereits zum Jahreswechsel den Flugbetrieb eingestellt. Die sechs Fracht-Jumbos der Gesellschaft blieben am Boden. Deshalb wird das Aus von Jade Cargo Branchenkreisen zufolge keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Lufthansa Cargo haben. Auch grössere finanzielle Belastungen für Lufthansa seien nicht zu erwarten. Mehrheitseigner bei Jade Cargo ist mit 51 Prozent die chinesische Fluglinie Shenzhen Airlines, weitere 24 Prozent hält eine Tochter der deutschen Förderbank KfW, die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft.

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