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Chinesische Zentralbank entzieht Banken Geld für Kreditvergabe

Peking In China strafft die Zentralbank angesichts des schier ungebremsten Wirtschaftswachstums ihre Geldpolitik.

Die grössten Banken des Landes müssten ab dem 21. April noch mehr Reserven hinterlegen, kündigte die Zentralbank am Sonntag an. Der Satz werde um 50 Basispunkte auf einen Rekordwert von 20,5 Prozent erhöht. Damit soll dem Markt Liquidität entzogen werden, weil die Banken so weniger Geld zur Kreditvergabe zur Verfügung haben. Mit dem Schritt will die Zentralbank die steigende Inflation eindämmen. Es ist bereits das vierte Mal in diesem Jahr, dass die Chinesische Volksbank - so der offizielle Name - die Mindestreserveanforderungen für die grossen Institute verschärft. Die Wirtschaftsleistung legte im ersten Quartal um 9,7 Prozent zu und damit stärker als von Experten erwartet. Trotz zahlreicher geldpolitischer Massnahmen lag die Teuerungsrate im März mit 5,4 Prozent allerdings so hoch wie seit Juli 2008 nicht mehr.

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