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Clariant leidet unter negativen Wechselkurseffekten

Der Spezialchemiekonzern Clariant hat im dritten Quartal unter negativen Währungseffekten gelitten.

Wie er am Montag mitteilte, schrumpfte der Reingewinn von 109 auf 81 Millionen Franken. Der Umsatz erreichte 1,865 Milliarden Franken, wozu Süd-Chemie 356 Millionen beisteuerte. In Lokalwährungen kletterte der Umsatz um 25 Prozent, in Franken betrug der Zuwachs noch 9 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010. Das Wachstum wurde von der Süd-Chemie-Übernahme und von Preissteigerungen angetrieben. Ohne Süd-Chemie hätte der Umsatzzuwachs 5 Prozent betragen, was auf die Erhöhung der Verkaufspreise um 9 Prozent zurückzuführen ist. Auf die ersten neun Monate gesehen erzielte Clariant einen Umsatz von 5,452 Milliarden Franken, ein Plus von 15 Prozent in Lokalwährungen und von 1 Prozent in Schweizer Franken. Beschäftigt waren Ende September 22'217 Personen bei dem Unternehmen, zum Jahresende 2010 waren es noch 16'176 gewesen. Für das vierte Quartal rechnet Clariant mit einer weiteren allgemeinen Wirtschaftsabkühlung. Einschliesslich der konsolidierten Umsätze der Süd-Chemie für acht Monate geht Clariant im Gesamtjahr von einem Umsatz von 7 bis 7,2 Milliarden Fr. und einer EBITDA-Marge von 12,8 bis 13,2 Prozent aus.

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