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Coltene: Loch in Brasilien lässt Gewinn schmelzen

Coltene hat ein Loch in Brasilien: Währungsverluste und die brasilianische Tochter sorgten bei dem Anbieter von zahnmedizinischem Verbrauchsmaterial und Kleingeräten trotz mehr Umsatz für einen Gewinneinbruch.

Der Umsatz stieg zwar von 151,4 Millionen auf 153,6 Millionen Franken, wie die Gruppe mit Sitz in Altstätten im St. Galler Rheintal am Donnerstag bekannt gab. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank aber von 20,3 Millionen auf 18,4 Millionen Franken. Währungsbereinigt und ohne die brasilianische Vigodent hätte Coltene den Betriebsgewinn auf 23 Millionen Fr. gesteigert. Unter dem Strich schmolz der Reingewinn von 16,4 MIo. auf 9,3 Millionen Franken. In der Summe sorgte Vigodent für einen Verlust von 2,6 Millionen Fr. bei Coltene. Der Hersteller von Bohrer, Zahnfüllungen und andere zahnmedizinische Produkte hatte Vigodent im Oktober vollständig übernommen, um dort auszumisten. 2011 werde der Wende bei Vigodent besondere Bedeutung zukommen, hiess es: «Ziel ist es, dass auch diese Gruppengesellschaft auf Umsatz- und Ergebnisebene einen entsprechenden positiven Beitrag leistet.» Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet Coltene mit etwas Wachstum und einem nachhaltigen Ertrag.

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