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Coop stellt Gespräche mit Hersteller von Kaffeekapseln ein

Der Detailhändler Coop will in das lukrative Geschäft mit den Kaffeekapseln einsteigen.

Die Gespräche mit der Ethical Coffee Company (ECC) sind aber eingestellt worden. ECC produziert in Frankreich Kapseln, die mit den Kaffeemaschinen von Nestlé kompatibel sind. «Momentan stehen wir nicht in Kontakt mit ECC», bestätigte Coop- Mediensprecherin Sabine Vulic gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsprechende Artikel in den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Bund» vom Samstag. Demnach meldete Coop unter anderem Zweifel an der Rezyklierbarkeit der Kapseln an. Die Verhandlungen seien nicht so weit fortgeschritten gewesen, wie dies ECC-Firmengründer Jean-Paul Gaillard gegenüber den Medien dargestellt habe. «Wir führen weiterhin Gespräche mit anderen Anbietern im Zusammenhang mit möglichen Neuheiten im Kapselmarkt», sagte Vulic. Bislang beliefert ECC die französische Lebensmittelkette Casino. Für September war der Markteintritt in die Schweiz vorgesehen. ECC befindet sich zusammen mit anderen Herstellern von Nespresso- Konkurrenzprodukten in einem Rechtsstreit mit Nestlé. Im August hatte der Detailhändler Denner im Kapsel-Streit einen Etappensieg errungen. Das St. Galler Handelsgericht hob ein Verkaufsverbot auf, dass Nespresso und Nestlé gegen das Unternehmen erwirkt hatten. Nespresso warf Denner in der Klage die Verletzung von Markenrechten vor, weil der Detailhändler Kapseln vertreibt, die mit seinen Kaffeemaschinen kompatibel sind.

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