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Coop-Tochter und Migros machen Nespresso Konkurrenz Auch Starbucks will Kapseln verkaufen

Nestlé bekommt gleich von zwei Anbietern auf einmal Konkurrenz für das Kaffeesystem Nespresso.

Die Coop-Tochter Fust kündigte am Pfingstsonntag neue Kaffeekapseln an, die mit den Maschinen von Nespresso kompatibel sind. Am Pfingstmontag folgte Migros mit einer Ankündigung. «Die Kapselvariante der Migros, die auf einer eigenständigen technischen Lösung basiert, verletzt weder die Formmarke, noch die bestehenden Patente Nestlés», sagte Migros-Sprecherin Monika Weibel auf Anfrage der sda. Der Zeitpunkt der Lancierung zeitgleich mit Fust sei Zufall. Während Migros bei ihrem neuen Portionenkaffee den Preis in den Vordergrund stellt, betont Fust in seiner Mitteilung vom Sonntag die Exklusivität der italienischen Marke. «Die Kapseln sind bereits in sechs europäischen Ländern auf dem Mark», sagte Unternehmensleiter Thomas Giger auf Anfrage der sda. Auch Fust sehe keine patentrechtlichen Verstösse. Die Nespresso-Kapseln sind Gegenstand zahlreicher juristischer Auseinandersetzungen. Nestlé sieht jeweils seine Markenrechte und Patente verletzt. Die Kaffeekapseln sind ein gutes Geschäft. Vom Siegeszug will nun auch die US-Kaffeehaus-Kette Starbucks profitieren: Noch vor dem Weihnachtsgeschäft sollen Kaffeemaschinen für Einzelportionen und Kapseln mit Starbucks-Logo verkauft werden, sagte der Juniorchef der mit der Produktion beauftragten deutschen Firma Krüger, Marc Krüger, der deutschen Zeitung «Welt am Sonntag». Notiz an die Redaktion: Folgt Zusammenfassung

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