Zum Hauptinhalt springen

Credit Suisse mit Gewinneinbruch im dritten Quartal Reingewinn gegenüber Vorjahresquartal um drei Viertel geschrumpft

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2010 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Der Reingewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 74 Prozent auf 609 Mio. Franken. Schuld am Taucher ist vor allem das Investmentbanking. In der Sparte sackte der Vorsteuergewinn von 1,746 Mrd. Fr. auf 395 Mio. Fr. ab. Das Ergebnis habe unter tieferen Kundenvolumen und einem saisonalen Abschwung gelitten, gab die CS am Donnerstag bekannt. Zudem musste die Investmentbank einen Verlust aus Wertberichtigungen für strukturierte Anleihen in Höhe von 172 Mio. Fr. ausweisen. Auch in der Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden (Asset Management) sank der Vorsteuergewinn um 57 Prozent auf 135 Mio. Franken. Vor einem Jahr hatte die CS hier noch 311 Mio. Fr. eingefahren. In der Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden und im Schweizer Geschäft konnte die Grossbank das Ergebnis halten. Das Vorsteuerergebnis sank um 4 Prozent auf 836 Mio. Franken. Netto flossen der Credit Suisse Neugelder von 14,6 Mrd. Fr. zu. Das ist leicht mehr als im Vorquartal (14,5 Mrd. Franken). Dennoch hat die Grossbank die Erwartungen der Finanzgemeinde deutlich verfehlt. Im Durchschnitt hatten Analysten laut der Nachrichtenagentur AWP einen Reingewinn von 920 Mio. Fr. vorausgesagt. Bei den Neugeldern hatten sie mit einem Zustrom 19,6 Mrd. Fr. gerechnet.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch