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Dänemark senkt Defizitprognose inmitten der Schuldenkrise

Kopenhagen Sinkende Zinskosten machen es möglich: Mitten in der eskalierenden Schuldenkrise in Europa hat die dänische Regierung zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ihre Defizitprognose gesenkt.

Die Neuverschuldung werde in diesem Jahr bei 3,8 Prozent und 2013 bei 1,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes liegen, teilte das Finanzministerium am Freitag in Kopenhagen mit. Bislang war es von 4,1 und 1,9 Prozent ausgegangen. «Das bedeutet nicht, dass die Krise vorbei ist. Im Gegenteil», sagte Finanzministerin Margrethe Vestager. «Echte und nachhaltige Wirtschaftsreformen bleiben in vielen Ländern dringend notwendig.» Dänemark profitiert von sinkenden Zinskosten, weil Anleger bei den als sicherer Hafen geltenden Staatsanleihen auf Rendite verzichten. Dadurch spart der Staat viel Geld, während die Steuer auf Renten gleichzeitig mehr Geld als erwartet in die Kassen spült. Die dänische Wirtschaft soll in diesem Jahr um 1,1 Prozent wachsen.

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