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Das Aus der Swissair bot viel Stoff für Filmemacher und Buchautoren

Über das Grounding der Swissair gibt es mehrere Bücher und Dokumentarfilme des Schweizer Fernsehens.

Und den Kinofilm «Grounding - Die letzten Tage der Swissair», der im Jahr 2006 der bestbesuchte Schweizer Film war. Michael Steiner und Tobias Fueter erzählen darin die letzten Tage der einst stolzen Swissair im Herbst 2001. In den dokumentarischen Strang sind fiktive Spielhandlungen von Einzelschicksalen eingeflochten. Durch die Machart entsteht für den Zuschauer das Bild eines realen Dokuments. Die NZZ bezeichnete den Film als «mitreissenden Doku-Thriller», und der «Tages-Anzeiger» schrieb von einem «rasanten Dokudrama mit Herzschmerz». Diese Vermischung von Realem und Erfundenem gab auch Anlass zu Kritik. So sagte der damalige UBS-Konzernchef Peter Wuffli, es sei schade, dass die Zuschauer nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden könnten. 378'000 Personen sahen den Film 2006 im Kino. Am 2. Oktober 2011, zum 10. Jahrestag des Groundings, wird das Schweizer Fernsehen (SF) den Film erneut zeigen, wie es auf Anfrage hiess. SF hatte zudem zum fünften Jahrestag des Groundings im Herbst 2006 einen zweiteiligen Dok-Film «Swissair - Die letzten Jahre» ausgestrahlt. Dieser beleuchtet neben den letzten Tagen auch die letzten Jahre der Swissair. Diesen Sommer schliesslich war dem Aus der Swissair auch eine Folge einer Dokumentarfilmreihe über Katastrophen, welche die Schweizer Bevölkerung erschütterten, gewidmet. Zwei Bücher bereits Ende 2001 Neben den filmischen Dokumenten sind über das Grounding auch mehrere Bücher geschrieben worden. Bereits Ende 2001 erschienen zwei Bücher, die der Frage nachgingen, wie es zum Grounding kommen konnte. Aviatikjournalist Sepp Moser schreibt in seinem Buch «Bruchlandung» allerdings, dass «bei Niederschrift dieser Zeilen noch keine abschliessende Klarheit besteht». Der damalige Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins «Bilanz», René Lüchinger, interviewte für «Der Fall der Swissair» verschiedenste Personen und beschreibt Details der «Phoenix»-Verhandlungen. Das Sachbuch war Grundlage für den Grounding-Film. Ebenfalls von Lüchinger kam dann fünf Jahre später - parallel zum Film - das Buch «Swissair - Mythos und Grounding». Herausgeber Lüchinger und zwei Journalisten beschreiben darin Anfang und Ende der Airline. Schicksale von ehemaligen Swissair-Angestellten Ein Jahr nach dem Grounding erschien ausserdem «Aufstieg, Glanz und Ende einer Airline» von Urs von Schroeder. In «Black Box Swissair» aus dem Jahr 2003 kommen 21 ehemalige Swissair-Angestellte zu Wort. Anton Moos, Personalberater in einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum in Zürich, hatte die Betroffenen anlässlich seiner Arbeit kennengelernt und wollte ihnen eine Stimme geben. Das 2007 erschienene Buch «Der Swissair-Prozess» des Journalisten Constantin Seibt widmet sich - wie der Titel bereits sagt - der juristischen Aufarbeitung des Falls Swissair. Nur im Titel mit dem Grounding zu tun hat hingegen das Buch «Im Schatten des Swissair- Grounding verschwand die bei ABB fehlgeschlagene Innovation» von Uwe Möller.

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