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Das grosse Weh mit der Welle

Bereits zum zweiten Mal muss die Mall of Switzerland die Eröffnung der Indoor-Surfwelle verschieben. Sie sollte die Hauptattraktion werden.

Auch das Sporthaus Lengermann und Trieschmann (L&T) in Osnabrück will mit einer stehenden Welle Kunden anlocken. Foto: Friso Gentsch (Keystone, DPA)
Auch das Sporthaus Lengermann und Trieschmann (L&T) in Osnabrück will mit einer stehenden Welle Kunden anlocken. Foto: Friso Gentsch (Keystone, DPA)

Die geplante Indoor-Surfwelle in der Mall of Switzerland wird schon wieder verschoben. Sie hätte der grosse Publikumsmagnet für die Mall of Switzerland werden sollen. Denn eine Zukunft hat heute eine Shoppingmall nur noch mit einem zusätzlichen Angebot von Freizeitaktivitäten und attraktiven Events. Die Mall of Switzerland musste am 8. November 2017 ohne ihre gross angekündigte Indoor-Surfanlage eröffnet werden.

Dabei hatte das Einkaufszentrum die Attraktion schon seit mehr als drei Jahren geplant, zusammen mit dem Deutschen Jochen Schweizer. Doch ein Unfall auf dessen Surfwelle in München sorgte für negative Schlagzeilen. Zuerst wurde die Eröffnung der Indoor-Surfwelle in Ebikon auf diesen März verschoben. Mittlerweile ist Jochen Schweizer als Betreiber ausgestiegen, und der Start der Welle wurde zum zweiten Mal verschoben: «Voraussichtlich wird das Projekt im Sommer 2018 eröffnet», sagt Jan Wengeler, Center Manager der Mall of Switzerland.

Dazu plant Wengeler rund um das Thema Surfen auch ein Gastronomie- und Eventkonzept. Als Betreiberin wurde die Eventagentur Point Break engagiert, die bereits die Swisscom-Gigawelle betrieben hat. Es würden aber noch die letzten Unterschriften fehlen, sagt die Sprecherin. Falls die Welle dann doch nicht schäumen sollte, wird es wenigstens eine Bibliothek geben. Ob die als Publikumsmagnet genauso zieht wie eine Surfwelle? Man darf gespannt sein.

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