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«Das ist auch für Schweizer Investoren interessant»

Saudiarabien will die staatliche Ölfirma Aramco an die Börse bringen. Ein gigantisches Unterfangen. ZKB-Analyst Andreas Neumann zum möglichen 100-Milliarden-Start.

Saudiarabien will die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen vermindern: Ein Ölfeld in der Nähe der saudischen Hauptstadt Riad (Archiv).
Saudiarabien will die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen vermindern: Ein Ölfeld in der Nähe der saudischen Hauptstadt Riad (Archiv).
Ali Jarekji, Reuters

Saudiarabien plant mit der Teilprivatisierung des staatlichen Ölkonzerns Aramco bis 2018 den grössten Börsengang der Welt. Was bedeutet das für die Aktienmärkte?

Das wäre eine Riesentransaktion. Aramco hat nach saudischen Angaben einen Wert von mindestens 2000 Milliarden Dollar, in einem ersten Schritt sollen maximal 5 Prozent der Aktien an die Börse gebracht werden. Das würde einen Börsengang von 100 Milliarden Dollar bedeuten. Der bisher grösste Börsengang des chinesischen IT-Giganten Alibaba hatte ein Volumen von 25 Milliarden, dahinter kommt die Agricultural Bank of China mit 22 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Facebook nahm beim Börsengang 16 Milliarden ein. Aramco würde die fünf grössten Börsengänge der letzten Jahre zusammengenommen übertreffen.

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