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«Der Crash im IT-Sektor ist programmiert»

Fred Hickey beobachtet an den Tech-Börsen Exzesse wie vor der Dotcom-Blase. Wie er sich gegen einen Kurssturz wappnet, erklärt er im Interview.

«Apple ist ein anfälliger Titel»: Kaputte Smartphone-Teile. Foto: Getty Images

«Apple ist ein anfälliger Titel»: Kaputte Smartphone-Teile. Foto: Getty Images

Dieses Interview erschien erstmals am 27. September in der Finanz und Wirtschaft. Aus aktuellem Anlass publizieren wir es an dieser Stelle erneut. Einige Fragen wurden aktualisiert, Antworten hingegen blieben unverändert.

Wenige kennen sich im Technologiesektor so gut aus wie Fred Hickey. Umso mehr zu denken gibt die Warnung, die der Branchenveteran gegen Investments in Börsenstars wie Apple, Amazon und Netflix ausspricht. Der Herausgeber des viel beachteten Investmentbulletins «High-Tech Strategist» zieht Parallelen zum Jahr 2000, als die Internetblase platzte und selbst vermeintlich sichere IT-Aktien ins Bodenlose stürzten. Skeptisch stimmen Hickey heute nicht nur die stolzen Bewertungen an den amerikanischen Börsen. Probleme macht er ebenso in den wachsenden US-Staatsschulden aus, deren Zinskosten in den kommenden Jahren steil steigen werden. Schutz sucht er deshalb in Minenwerten, denen er bei einem Comeback des Goldpreises exponentielles Kurspotenzial zutraut.

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