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Deutsche Bundeskanzlerin Merkel hält Eröffnungsrede am WEF in Davos

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos wird wieder zu einem Stelldichein der Elite aus Politik und Wirtschaft.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Eröffnungsrede am WEF in Davos. Insgesamt kommen 2600 Teilnehmer in den Bündner Ferienort. Das ist ein neuer Rekord, wie das WEF am Mittwoch vor den Medien im Genfer Vorort Cologny bekannt gab. Insgesamt reisen 40 Staats- oder Regierungschefs an. Neben der deutschen Regierungschefin Merkel kommen beispielsweise der britische Premierminister David Cameron oder Regierungschefs aus Mexiko, Niederlande oder Südafrika. Auch der US-Finanzminister Timothy Geithner, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon oder die neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, haben sich angekündigt. Das diesjährige Jahrestreffen im Bündner Ferienort steht im Zeichen der Schuldenkrise. In Davos geht es darum, Auswege aus der Krise zu finden, ohne eine Rezession heraufzubeschwören. Unter dem Motto «Der grosse Wandel: Die Gestaltung neuer Modelle» soll über Lösungen nachgedacht werden, weil die Zwangslage eine Abkehr von bisherigen Gewohnheiten unvermeidlich macht. Nichts gelernt aus Finanzkrise «Der Kapitalismus in der bisherigen Form passt nicht länger zu unserer Welt», erklärte WEF-Gründer Klaus Schwab. «Wir haben es verpasst, die Lehren aus der Finanzkrise von 2009 zu lernen.» Der globale Wandel sei dringend nötig. Der Kampf gegen die Schuldenberge ist auch auf der Gästeliste sichtbar: So wird die griechische Regierung unter dem neuen Ministerpräsidenten Lukas Papadimos fehlen. Sein wegen der Schuldenkrise aus dem Amt gedrängter Vorgänger Giorgos Papandreou hatte in den beiden Vorjahren mehrfach zugesichert, dass Griechenland seine Staatschulden pünktlich und vollständig bedienenen werde. Dennoch steuert das Land trotz aller Sparanstrengungen weiter auf den Staatsbankrott zu, weil die Gespräche über die Beteiligung von privaten Gläubigern an einem Schuldenverzicht in der Sackgasse stecken. Aus der Schweiz reist praktisch die ganze Regierung nach Davos. Lediglich Justizministerin Simonetta Sommaruga kommt nicht. Hingegen wird IKRK-Präsident Jakob Kellenberger in den Bündner Bergen erwartet.

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