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Deutsche Milliardärsfamilie greift Nestlé an

Mit dem Börsengang ihres Kaffeegeschäfts setzt die Besitzerin des zweitgrössten Kaffeerösters die bisherige Nummer eins unter Druck.

Hans-Jürgen Maurus
Muss die Marktanteile verteidigen: Bisher ist Nestlé mit Nescafé und anderen Produkten weltweit führend. Foto: Getty Images
Muss die Marktanteile verteidigen: Bisher ist Nestlé mit Nescafé und anderen Produkten weltweit führend. Foto: Getty Images

Ihr gehören weltberühmte Marken wie Jacobs-Kaffee, Joop-Parfüm, Calvin Klein und Gucci, aber auch Konsumgüter wie Kukident und Calgon oder ganze Ketten wie Pret a Manger und Panera Bread. Und doch ist die deutsche Familie Reimann in Deutschland und weltweit völlig unbekannt.

Das dürfte sich nun gerade ändern, aufgrund einer atemberaubenden, 50 Milliarden Dollar schweren Expansionsstrategie der Reimann-Holding JAB. Am Dienstag bestätigte die Familie, dass ihre in Luxemburg ansässige Privatbeteiligungsgesellschaft im kommenden Jahr ihr Kaffeegeschäft an die Börse bringen will. Der Börsengang soll mindestens drei Milliarden Euro in die Kassen spülen. Damit lancieren die Reimanns einen Frontalangriff auf den Schweizer Nahrungsmittelgiganten Nestlé, die bisherige Nummer eins im weltweiten Kaffeegeschäft.

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