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Deutschland und Frankreich nehmen S&P-Ankündigung «zur Kenntnis»

Berlin Deutschland und Frankreich haben den negativen Ausblick der US-Ratingagentur Standard & Poor's für insgesamt 15 Länder der Eurozone «zur Kenntnis» genommen.

Das teilten Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy am späten Montagabend in einer gemeinsamen Erklärung mit. «Deutschland und Frankreich bekräftigen ihre Überzeugung, dass die heute von beiden Regierungen gemeinsam gemachten Vorschläge die haushalts- und wirtschaftspolitische Koordinierung der Eurozone stärken und so Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum fördern werden», hiess es in der Erklärung. «Deutschland und Frankreich sind solidarisch in ihrer Entschlossenheit, gemeinsam mit ihren europäischen Partnern und den europäischen Institutionen alle notwendigen Massnahmen zu treffen, um die Stabilität der Eurozone zu gewährleisten», hiess es weiter. Die Ratingagentur S&P senkte den Ausblick für insgesamt 15 Euro- Staaten am Abend auf «negativ». Unter den Ländern der Eurozone, die bislang noch die Topbewertung «AAA» geniessen, könnten Deutschland, Österreich, Finnland, die Niederlande und Luxemburg in ihrer Bonität um eine Stufe nach unten gesetzt werden. Frankreich drohte S&P sogar eine Herabstufung um zwei Stufen an. Merkel und Sarkozy hatten am Nachmittag in Paris eine rasche Verschärfung der Euro-Spielregeln vereinbart, um die Stabilität der Währung zu sichern. Beim EU-Gipfel Ende dieser Woche sollen nach ihrem Willen die Weichen für die nötige Änderung der EU-Verträge gestellt werden. Bis März 2012 sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

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