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Dexia braucht zehn Milliarden Euro zusätzlich

Brüssel Die angeschlagene Grossbank Dexia muss mit weiteren 10 Milliarden

Euro aufgefangen werden. Die Anteilsländer wollen ihre Überbrückungskredite von 45 auf 55 Milliarden Euro aufstocken, wie am Mittwoch bekannt wurde. Ein entsprechender Antrag sei eingereicht worden und werde geprüft, teilte ein Sprecher der EU-Kommission mit. Belgien, Frankreich und Luxemburg wollen der Dexia SA und ihrer Tochter Dexia Crédit Local (DCL) die Kredite für drei Jahre gewähren. Die Regierungen hatten im März einen Plan zur Stabilisierung des taumelnden Finanzinstituts eingereicht. Er sieht vor, die Bankengruppe bis 2021 mit nahezu kostenlosen Garantien zu refinanzieren. Die Kommission hat aber «ernste Zweifel», ob dies mit den Wettbewerbsregeln vereinbar ist, wie der Sprecher am Mittwoch bekräftigte. In der vergangenen Woche hatte Brüssel mitgeteilt, dass die Prüfung des Plans deswegen verlängert werde.

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