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Dicke Ameisenbeine verheissen weisse Weihnachten

Haben die Waldameisen im Sommer dicke Oberschenkel, fällt der Schnee im Winter besonders üppig aus.

So sieht es zumindest der Muotathaler Wetterschmecker Martin Horat. Er rührt für den Branchendachverband Schweiz Tourismus kräftig die Werbetrommel. Dank seinen Beobachtungen an Waldameisen habe er festgestellt, dass es einen ganz schönen Winter gebe, sagte Horat am Montag anlässlich einer Medienkonferenz in Zürich. Man müsse die Tiere kennen «wie seine eigene Frau» und ein Gespür für das Wetter haben. Als er sich zu den Ameisen gesetzt habe, habe er festgestellt, dass die Tiere an Durchfall litten. «Das heisst, dass es viele Niederschläge geben wird». Der Winter komme um den 10. Dezember. Die Bevölkerung könne danach weisse Weihnachten feiern. Im Januar werde es dann kalt und im Februar schneie es erneut kräftig. Für die Sportferien gebe es schönstes Wetter mit blauestem Himmel. Der Frühling ziehe erst spät ein, denn der März bleibe schneereich, sagte Horat. Schweiz Tourismus (ST), der Branchen-Dachverband, hat den Wetterschmecker für zwei Werbespots engagiert. Diese werden unter anderem im Fernsehen gezeigt. Prophezeiungen kann auch die breite Bevölkerung abgeben: ST hat auf der Internetseite einen Wettbewerb lanciert, wie Produktmarketing-Chefin Nicole Diermeier sagte. Dort können Hobbymeteorologen an zwei im Voraus bestimmten Daten schätzen, wie viel Schnee auf dem Weissfluhjoch gemessen wird. Den besten Propheten winken Skiferien und Winterbekleidungsstücke.

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