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Dottikon ES rutscht in die roten Zahlen

Das Aargauer Chemieunternehmen Dottikon ES schreibt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 rote Zahlen.

Unter dem Strich blieb ein Verlust von 2,3 Millionen Franken. Im Vorjahr resultierte noch ein Gewinn von 4,8 Millionen Franken. Bereits Anfangs November hatte Dottikon ES in einer Gewinnwarnung die Erwartungen deutlich heruntergeschraubt. Das Betriebsergebnis lag 3,3 Millionen Fr. im Minus, nachdem das Unternehmen im Vorjahr mit einem Betriebsgewinn (EBIT) von 5,4 Millionen Fr. operativ noch in den schwarzen Zahlen lag. Grund für die Verluste war hauptsächlich ein Einbruch beim Umsatz: Dieser sackte in Folge weggefallener und verzögerter Projekte um einen Fünftel auf 36 Millionen Fr. ab, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab. Mehr als fünf kurz vor der Zulassung stehenden Projekte seien von Kunden in der späten klinischen Phase unerwartet eingestellt worden. Zudem mache Dottikon ES auch der anhaltende Währungsdruck zu schaffen, hiess es. Dagegen habe Dottikon ES vom starken Wachstum der asiatischen Märkte profitiert. In der Zwischenzeit habe sich die Dynamik aber abgeschwächt - insbesondere im Westen und den USA. Weiterhin Kurzarbeit Das Aargauer Chemieunternehmen reagierte bereits früh und schraubte an den Kosten. Im ersten Halbjahr fielen diese vor allem dank Kurzarbeit und tieferem Personalbestand gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent tiefer aus. Dottikon ES wird die im März 2010 eingeführte Kurzarbeit nach eigenen Angaben weiterführen. Das von Markus Blocher, dem Sohn von alt Bundesrat Christoph Blocher, geführte Unternehmen sieht für das gesamte Geschäftsjahr 2010/2011 keine Verbesserung der Geschäftslage. Der anhaltende Währungsdruck und die weggefallenen und verzögerten Projekte würden zu einem tieferen Nettoumsatz und einem Reinverlust führen.

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