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Dow Jones hält sich nach S&P-Spekulation im Plus

New York Der US-Aktienmarkt hat sich am Montag nach anfänglichen festen Gewinnen und Spekulationen über eine möglichen Herabstufung der Kreditwürdigkeit europäischer Staaten durch Standard & Poor's (S&P) in der Gewinnzone halten können.

Eingangs hatten die New Yorker Börsen an die starke Vorwoche angeknüpft, reagierten dann jedoch negativ auf die Nachrichten zur Eurozone von S&P. Am Abend senkte die US-Ratingagentur Standard & Poor's den Ausblick für Deutschland und weitere 14 Länder der Eurozone auf «negativ». Deutschland läuft damit Gefahr, seine Topbonität «AAA» zu verlieren. Der Dow Jones Industrial gab seine Gewinne daraufhin teils wieder ab und schloss mit 0,65 Prozent bei 12'098 Punkten im Plus. Der marktbreite S&P 500 legte etwas stärker um 1,03 Prozent auf 1257 Punkte zu. An der Nasdaq-Börse gewann der Composite Index 1,10 Prozent auf 2'656 Punkte, der Nasdaq 100 stieg um 1,08 Prozent auf 2'327 Punkte. Der Handel war zuversichtlich in den Montag gestartet. Das Spar- und Reformpaket des neuen italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti vom Sonntag hatte die Anleihemärkte in Europa beruhigt. Der gemeinsame Vorstoss Frankreichs und Deutschlands zu einer EU- Vertragsänderung hatte allgemein für Hoffnung gesorgt, dass auf dem EU-Gipfel Ende der Woche handfeste Beschlüsse präsentiert werden könnten. Spekulationen um S&P Die Spekulationen, dass S&P alle Eurostaaten auf den Prüfstand stelle, die sich später bewahrheiteten, sorgten am späten Abend dann für neue Sorgen und liessen die Kursgewinne an den Aktienmärkten wieder etwas abbröckeln. Denn nun droht auch den sechs bisher mit der Bestnote «AAA» versehenen Ländern Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg der Verlust ihrer Bestnote. Dies sei ein Weckruf für die europäischen Staaten und Banken, hiess es am Markt.

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