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EADS-Chef Gallois fordert Vetorecht gegen feindliche Übernahmen

München Angesichts der Ausstiegspläne von Grossaktionär Daimler fordert der Chef des europäischen Luft- und Raumfahrtriesen EADS ein Vetorecht gegen feindliche Übernahmen.

«Es geht ja nicht um Handtaschen oder Luxusgüter, es geht um eine Industrie von nationalem Interesse. Daher muss es ein Vetorecht gegen feindliche Übernahmen geben», sagte EADS-Chef Louis Gallois dem deutschen Magazin «Focus» laut Vorabbericht vom Sonntag. Es gebe Wege, den Regierungen von Frankreich und Deutschland den entsprechenden Einfluss einzuräumen. Daimler hält 15 Prozent der Aktien an EADS selbst und übt die Stimmrechte von weiteren 7,5 Prozent aus, die bei einem Bankenkonsortium liegen. Der Stuttgarter Autokonzern kommt damit auf denselben Stimmenanteil wie der französische Staat und der französische Rüstungs- und Medienkonzern Lagardère zusammen.

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