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Ehemaliger Banker der UBS gerät ins Visier der US-Justiz

Fairfield/Zürich In den USA ist ein weiterer Schweizer Banker ins Visier der Justiz geraten.

Laut der Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Florida soll der Bankier vermögenden Amerikanern im Auftrag einer Schweizer Bank bei der Hinterziehung von Steuern geholfen haben. Offiziellen Quellen zufolge soll es sich bei der in der Anklageschrift nicht genannten Bank um die Basler Kantonalbank (BKB) handeln. Bis 2003 hatte der Beschuldigte das Geschäft mit vermögenden Kunden in Nordamerika bei der Grossbank UBS geleitet. Diese hat in Vergangenheit eingeräumt, reichen US-Bürgern bei der Hinterziehung von Steuern geholfen zu haben und dafür auch 780 Millionen Dollar Strafe gezahlt. Zudem musste das Institut die Namen von rund 4500 mutmasslichen Steuersündern herausgeben. Derzeit erhöhen die US-Behörden den Druck gegen andere Banken. So hat etwa die UBS-Konkurrentin Credit Suisse unlängst bekannt gegeben, dass eine Untersuchung gegen sie am Laufen sei. Zudem wurden wegen Steuerhinterziehung fünf ehemalige und zwei aktuelle CS- Angestellte angeklagt.

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