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EMS-Chemie steigert Neunmonatsumsatz um 2,3 Prozent

Der Spezialchemiekonzern EMS-Chemie spürt die Zurückhaltung der Kunden und die Frankenstärke.

Der Umsatz ist in den ersten neun Monaten 2011 noch um 2,3 Prozent auf 1,255 Milliarden Fr. gewachsen. In Lokalwährungen betrug das Plus 15,0 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die bereits im zweiten Quartal 2011 festgestellte Verlangsamung der Weltwirtschaft habe sich im dritten Quartal akzentuiert, Kauf- und Investitionsentscheide würden zunehmend zurückhaltend getroffen und Lagerbestände reduziert. Im dritten Quartal verzeichnete die EMS-Chemie zwar ein Wachstum des Umsatzes in lokalen Währungen um 13,2 Prozent. Die im Vergleich zum Vorjahr massiv stärkere Schweizer Währung habe aber zunehmend die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in Franken zunehmend beeinträchtigt, hiess es. So sank der Quartalsumsatz in Schweizer Währung um 1,3 Prozent auf 385 Millionen Franken. Der Konzern erwirtschaftet über 95 Prozent des Umsatzes im Ausland. EMS-Chemie-Chefin Magdalena Martullo-Blocher rechnet dennoch unverändert damit, dass Umsatz und Betriebsgewinn im gesamten Jahr leicht über 2010 zu liegen kommen. Neuinvestitionen würden tief gehalten und Effizienzsteigerungsprogramme zur Kostenreduktion seien weltweit in Umsetzung.

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