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Erneute Razzia bei Audi im Dieselskandal

Zum vierten Mal durchsucht die Staatsanwaltschaft München Wohnungen und Büros. Verdächtig im Dieselskandal der VW-Tochter Audi sind auch ehemalige Vorstände.

Die deutsche Staatsanwaltschaft hat im Dieselskandal erneut Wohnungen und Büros durchsucht.
Die deutsche Staatsanwaltschaft hat im Dieselskandal erneut Wohnungen und Büros durchsucht.
AFP/Scott Olson/Getty Images

Im Dieselskandal bei der VW-Tochter Audi hat die Staatsanwaltschaft München Wohnungen und Büros von weiteren Beschuldigten durchsucht. Betroffen seien auch zwei ehemalige Vorstände von Audi, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Es bestehe der Verdacht, dass die Beschuldigten mitverantwortlich dafür gewesen seien, einen wesentlichen Teil der mit manipulierten Dieselmotoren ausgestatteten Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Aktuelle Mitglieder des Audi-Vorstands seien nach wie vor nicht unter den Beschuldigten, hiess es in der Mitteilung weiter.

Die Staatsanwaltschaft war im vergangenen Jahr bereits dreimal im Zusammenhang mit der Abgasaffäre bei Audi zu Razzien ausgerückt, zuletzt vor wenigen Wochen. Die weitere Durchsuchung kommt erneut zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt für das Unternehmen: Der Audi-Verwaltungsrat tagt am Nachmittag in Wolfsburg.

(SDA)

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