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Erster «Dreamliner» von Boeing ausgeliefert

New York Mit mehr als drei Jahren Verspätung hat der Luftfahrtkonzern Boeing am Montag das erste Exemplar des «Dreamliner» ausgeliefert.

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) erhielt die erste Boeing 747 geliefert. Ursprünglich war die Auslieferung für Sommer 2008 geplant. Das zweistrahlige Flugzeug zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Kohlefaserteile und einen geringeren Metallanteil aus. Das soll eine Treibstoffersparnis gegenüber den derzeitigen Flugzeugen dieser Grösse von bis zu 20 Prozent bringen. Das neue Kunststoff-Material bescherte dem US-amerikanischen Konzern jedoch auch jede Menge Ärger, weil die Ingenieure die Technik erst erlernen mussten. Der Zeitplan für die Auslieferung musste immer wieder korrigiert werden und es kam zu Misstönen innerhalb von Boeing. Zum ersten Mal abheben soll der «Dreamliner» im November, wenn er von Tokio nach Okayama-Hiroshima fliegt. Der erste Langstreckenflug ist für Januar zwischen Tokio und Frankfurt am Main geplant. Mehr als 800 Bestellungen Es gingen schon mehr als 800 Vorbestellungen aus aller Welt bei Boeing für den «Dreamliner» ein, mehr als für jedes andere neue Flugzeug, das das Unternehmen auf den Markt gebracht hatte. Boeing- Rivale Airbus wird sein Konkurrenzmodell A350 voraussichtlich erst ab Ende 2013 ausliefern. Wann der «Dreamliner» Gewinn für Boeing einfliegt, ist unklar. 2009 musste der Konzern eine Vorsteuerbelastung von 2,5 Milliarden Dollar in die Bilanz aufnehmen, zudem muss Boeing wegen der Lieferverzögerungen Vertragsstrafen zahlen.

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