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EU-Razzia bei Wälzlager-Herstellern

Brüssel Die EU-Kommission wirft mehreren Herstellern von Wälz- und Gleitlagern aus ganz Europa unfaire Geschäftspraktiken vor.

Firmen, die Autohersteller und andere Industrieunternehmen beliefern, waren am Dienstag Ziel von Razzien. Die Unternehmen werden verdächtigt, untereinander Preise abgesprochen und Märkte aufgeteilt zu haben, wie die EU-Kommission mitteilte. Sie nannte die Namen der betroffenen Unternehmen nicht. Der schwedische Produzent SKF bestätigte am Dienstag, dass EU- Inspektoren die Werke in Göteborg in Westschweden und im fränkischen Schweinfurt aufgesucht hätten. Durchsuchungen fanden auch beim deutschen Wälzlager-Hersteller Schaeffler statt, wie eine Firmensprecherin am Dienstagabend bestätigte. Falls die EU-Wettbewerbshüter später ein förmliches Kartellverfahren eröffnen sollten, drohen den beteiligten Unternehmen Bussgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Die Durchsuchungen seien aber ein erster Schritt und sagten noch nichts über die tatsächliche Schuld der Unternehmen aus, betonte die EU-Behörde.

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