Europäische Schuldenkrise drückt Stimmung an der Schweizer Börse
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem wenig aufregenden Handelstag tiefer geschlossen.
Die anhaltenden Unsicherheiten um die europäische Schuldenkrise sowie Konjunkturdaten aus Deutschland, die auf eine spürbare Wachstumsverlangsamung hinwiesen, drückten die Stimmung an der Börse. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,71 Prozent tiefer bei 5'719,09 Punkten und lag damit nahe am Tagestiefstwert von 5'707 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,96 Prozent auf 5'151,77 Punkte. Einen noch tieferen Fall des Leitindexes verhinderte der Kursanstieg der Roche-Aktien. Die Papiere des Pharmariesen stiegen 1,0 Prozent im Wert, während jene von Konkurrentin Novartis 0,4 Prozent verloren. Die Titel des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé büssten 0,2 Prozent an Wert ein. Im Fokus der Anleger standen die Aktien der Swisscom, welche um 0,4 Prozent zulegten, obschon der Telekomriese einen Abschreiber von 1,2 Milliarden Fr. auf die italienische Tochter Fastweb bekanntgeben musste. Den Vorzeichenwechsel wurde mit dem Wegfall der Unsicherheit begründet, die den Kurs zuletzt belastet hatte. Die Aktien des Warenprüfkonzerns SGS schlossen 0,8 Prozent höher. Klar auf der Verliererseite standen heute die Papiere des Computerzubehörherstellers Logitech, deren Kurs um 5,5 Prozent einbrach. Nur leicht besser hielten sich die Aktien des Zahnimplantate- Herstellers Nobel Biocare, die 5,3 Prozent unter dem Vortageswert schlossen. Auch die Titel des Logistikkonzerns Kühne Nagel (-4,1 Prozent), des Chemieunternehmens Lonza (-4,0 Prozent) und des Zementkonzerns Holcim (-3,9 Prozent) verloren deutlich. Der Aktienkurs des Versicherers Swiss Life gab mit 3,7 Prozent ebenfalls stark nach. Der Kurs der Credit-Suisse-Aktie wurde durch die Meldung belastet, dass die Grossbank vom Madoff-Liquidator auf 375 Millionen Dollar verklagt wird. Sie schloss 1,8 Prozent im Minus, bei der Konkurrentin UBS waren es 1,4 Prozent.
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