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Euro-Schuldenkrise drückt US-Börsen ins Minus

New York Die US-Börsen sind nach einem verkürzten Handelstag am Freitag mit Verlusten aus dem Handel gegangen.

Die Anleger scheuten das Risiko, weil sie in dem von Schuldenproblemen gebeutelten Europa einen Flächenbrand fürchteten. Der Leitindex Dow Jones gab um knapp 0,9 Prozent auf 11'092 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 verlor knapp 0,8 Prozent auf 1189 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste 0,3 Prozent auf 2534 Punkte ein. Der Umsatz an den US-Börsen fiel indes gering aus. Auf Wochensicht ergab sich ein uneinheitliches Bild. Während der Dow Jones um 1 Prozent und der S&P um 0,9 Prozent nachgaben, gewann der Nasdaq-Index knapp 0,7 Prozent. Nach Irland rückt vor allem Portugal in den Fokus. Das Land gilt ebenfalls als Kandidat für Hilfe aus dem Rettungsschirm der EU. Wegen solcher Spekulationen geriet der Euro unter Druck und fiel mit 1,32 Dollar zeitweise auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten. Der höhere Dollar setzte Rohstoffpreise unter Druck, die ihrerseits auf den Aktien der Branche lasteten. Nervosität machte sich auch wegen der anhaltenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel bemerkbar. Gradmesser für Weihnachtsgeschäft Händler richteten ihren Blick zudem auf die Detailhändler. Mit dem Thanksgiving-Wochenende beginnt in den USA traditionell das Weihnachtsgeschäft. Positiv wurde beurteilt, dass die amerikanischen Konsumenten in die Geschäfte zurückzukehren scheinen. Trotzdem kamen die Aktien der Detailhändler nicht richtig in Schwung: Die Anteilsscheine von Macy's legten 0,4 Prozent zu, die Aktien der Discounter Wal-Mart und Target fielen um 0,5 und 0,6 Prozent. Die Papiere des Konservenherstellers Del Monte Foods verteuerten sich dagegen um 4,5 Prozent. Der Lebensmittelkonzern stimmte einer Übernahme durch den Finanzinvestor KKR für 5,3 Milliarden Dollar inklusive Schuldenübernahme zu. KKR-Aktien notierten 0,2 Prozent tiefer.

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