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Ex-Disney-Beschäftigte gibt Handel mit Insider-Informationen zu

New York Eine frühere Sekretärin des US- Unterhaltungskonzerns Disney hat den Versuch gestanden, mit vertraulichen Informationen Geld zu verdienen.

Die ehemalige Mitarbeiterin des Kommunikationschefs des Unternehmens bekannte sich am Dienstag vor einem New Yorker Bundesgericht des Betrugs schuldig. Dies teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die ehemalige Sekretärin arbeitete demnach mit ihrem Freund zusammen. Dieser habe versucht, vertrauliche Informationen wie etwa unveröffentlichte Quartalszahlen von Disney an Investoren zu verkaufen. Das Paar schickte den Angaben zufolge anonym Briefe an mehrere Hedgefonds und weitere Investmentfirmen und bot ihnen die vertraulichen Disney-Informationen zum Kauf an. Sie verlangten dafür entweder einen festen Betrag oder eine Beteiligung am Gewinn durch den Insiderhandel der Investoren. Die Disney-Sekretärin und ihr Freund flogen im Mai dieses Jahres auf, als sie ein Kaufangebot von verdeckt ermittelnde FBI-Agenten annahmen. Diesen hatten sie den Angaben zufolge versprochen, den Disney-Gewinn zwei Stunden vor Veröffentlichung der Zahlen mitzuteilen. Der Sekretärin droht nun wegen Betrugs eine Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren und ein Bussgeld von bis zu 250'000 Dollar. Zudem könnten noch weitere Strafen wegen Verschwörung auf sie zukommen.

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