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Fast 40 Millionen Arbeitsplätze werden den G20 im Jahr 2012 fehlen

Das aktuelle Beschäftigungswachstum genügt nicht, um die seit der Finanzkrise in den G20-Staaten jährlich verlorenen 20 Millionen

Arbeitsplätze wettzumachen. Für 2012 seien fast 40 Millionen Stellen zu wenig vorhanden, stellt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) fest. In einer gemeinsam mit der Organisation für Zusammenarbeit und wirtschaftliche Entwicklung (OECD) durchgeführten Studie warnt die ILO die Arbeitsminister der G20-Staaten vor einer Zunahme der Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr: «Die weltweite Rezession könnte sich in einer Verknappung des Arbeitsangebots äussern», hiess es am Montag in Genf. Selbst unter den besten aller Annahmen, nämlich dass das Stellenwachstum bei 1 Prozent verbleibe, sei es nicht möglich, die jährlich verlorenen 20 Millionen Stellen zurückzugewinnen. Die Wachstumsrate müsste nämlich 1,3 Prozent betragen, damit bis 2015 das Vorkrisen-Niveau erreicht werden könnte, so die ILO. Wie in der Studie zum Ausdruck kommt, wird die Zahl der offenen Stellen bis Ende 2012 jedoch nur um 0,8 Prozent wachsen, womit im nächsten Jahr 40 Millionen Arbeitsplätze fehlen. Im Jahr 2015 werde das Defizit gar noch grösser ausfallen, befürchtet die ILO. Gemäss ILO hat die Arbeitslosenzahl in den meisten G20-Staaten im vergangenen Jahr nur leicht abgenommen. So beläuft sich die Zahl der weltweit registrierten Arbeitslosen im Jahr 2011 noch immer auf rund 200 Millionen Menschen. Auf dem höchsten Stand der Krise im Jahr 2009 hatten sich 210 Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet. Vor der Krise, im Jahr 2007, waren 180 Millionen Personen ohne Erwerb gewesen. Notiz an die Redaktion: Sperrfrist 1500 Uhr

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