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Fiat fährt in die Gewinnzone

Turin Der italienische Autobauer Fiat hat seine Jahresprognose für 2010 erfüllt: Der operative Gewinn hat sich auf 2,2 Milliarden

Euro verdoppelt. Alle Geschäftsbereiche hätten dazu positiv beigetragen, teilte Fiat am Donnerstag in Turin mit. Unter dem Strich wurden 600 Millionen Euro verdient, nach einem Verlust von 848 Millionen Euro im Krisenjahr 2009. Auch das im Oktober 2010 noch rasch angehobene Umsatzziel der Turiner Autobauer wurde erreicht. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent auf 56,3 Milliarden Euro. Im 4. Quartal 2010 machten die Turiner Autobauer 318 Millionen Euro Gewinn, es war das dritte positive Quartal in Folge. Lastwagen und Traktoren sowie die Nachfrage nach Autos in Brasilien trieben das Geschäft an. Im 4. Quartal 2009 hatte Fiat noch 283 Millionen Euro Verlust gemacht. Die beiden Unternehmen Fiat und Fiat Industrial peilen für das laufende Jahr zusammen 59 Milliarden Euro Umsatz an, 37 Milliarden im Autogeschäft und 22 Milliarden im sogenannten Industriebereich mit Lastwagen sowie Land- und Baumaschinen. Beim Betriebsgewinn ist es das Ziel, zusammen zwischen 2,1 und 2,6 Milliarden Euro zu erreichen. Fiat hatte 2010 zunächst als Übergangsjahr nach der schweren Talfahrt bezeichnet, war dann aber bereits im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Zu der Gruppe gehörten bis zum Jahresende neben den Automarken Fiat, Alfa Romeo und Lancia sowie den Sportwagenbauern Ferrari und Maserati auch der Lastwagenhersteller Iveco sowie die Bau- und Landmaschinenmarken Case und New Holland ((CNH).

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