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Fiat-Chef Marchionne heizt Fusionsspekulationen an

Detroit/Rom Mit der Forderung, Europa brauche neben VW einen weiteren starken Autokonzern, hat Fiat-Chef Sergio Marchionne Fusionsspekulationen angeheizt.

Angeblich bahnt sich eine Liaison mit Peugeot an. Nach einem Zeitungsbericht will Marchionne mit dem französischen Konkurrenten PSA Peugeot-Citroën über eine Allianz reden. Die Franzosen seien zu Verhandlungen bereit, berichtete die Mailänder Zeitung «Corriere della Sera» am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise. Marchionne selbst hatte am Montag auf der Automesse in Detroit gesagt, es brauche eine weitere Runde der Konsolidierung. Dabei nahm er Bezug auf die Machtstellung von VW in Europa und liess durchblicken, dass er selbst Interesse an einem Zusammenschluss habe. Der Fiat-Chef hatte bereits versucht, während der Wirtschaftskrise Opel zu schlucken, war aber gescheitert. Stattdessen stieg Fiat beim US-amerikanischen Hersteller Chrysler ein. Marchionne, der bis 2010 auch im Verwaltungsrat der UBS sass, führt beide Unternehmen in Personalunion. Während der US-Markt brummt, zeigte sich der Manager für den von Schuldenkrise und Rezessionsängsten geplagten europäischen Markt aber wenig zuversichtlich.

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