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Fluggesellschaft Iberia will Piloten-Gehälter um 20 Prozent kürzen

Madrid Die spanische Fluggesellschaft Iberia will die Gehälter ihrer Piloten um 20 Prozent kürzen.

Damit sollten 62 Millionen Euro jährlich eingespart werden, teilte die Airline am Dienstag mit. Das Unternehmen schreibe Verluste und habe ein «Kostenproblem», sagte ein Sprecher. Die Sparmassnahme treffe nur die Piloten, «die einzigen Kollegen», mit denen in zweieinhalbjährigen Verhandlungen keine Einigung über einen Tarifvertrag habe erzielt werden können. Nach Angaben des Sprechers verdienen Iberia-Piloten rund 200'000 Euro (rund 240'000 Fr.) im Jahr. Die Airline liegt mit ihren Piloten derzeit wegen der Gründung der Billig-Tochter Iberia Express im Streit. Aus Protest gegen die Neugründung von Iberia Express wollen die Piloten bis zum 20. Juli jeden Montag und Freitag der Arbeit fern bleiben. Bei einer ersten Protestwelle mit insgesamt zwölf Streiktagen hatte Iberia im Dezember rund ein Drittel aller Flüge streichen müssen, was das Unternehmen rund 36 Millionen Euro kostete. Iberia Express hatte Ende März den Betrieb aufgenommen. Der Mutterkonzern will mit der neuen Tochter sein defizitäres Geschäft mit Kurz- und Mittelstreckenflügen sanieren und dort anderen Billigfliegern Konkurrenz machen.

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