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Fracking-Pionier stirbt bei Unfall

Kürzlich wurde der ehemalige CEO von Chesapeake Energy wegen Kartellabsprachen angeklagt. Jetzt ist Aubrey McClendon tödlich verunglückt.

Die Unfallursache bleibt unklar: Das brennende Autowrack von Aubrey McClendon. (2. März 2016)
Die Unfallursache bleibt unklar: Das brennende Autowrack von Aubrey McClendon. (2. März 2016)
Cris Yelton, Reuters

Aubrey McClendon, der den Energiekonzern Chesapeake Energy durch die Fracking-Revolution geführt und zu einem der grössten Erdgas-Produzenten weltweit gemacht hat, ist am Mittwoch bei einem Selbstunfall in Oklahoma City tödlich verunglückt.

Gemäss Paco Balderrama der städtischen Polizei war der 56-Jährige mit übersetzter Geschwindigkeit und nicht angeschnallt unterwegs gewesen. «Er fuhr geradewegs in die Wand», sagte Balderrama zum Nachrichtensender CNBC. Die Unfallursache sei noch unklar.

Unrechtmässige Absprachen vermutet

McClendon verunglückte einen Tag nachdem er wegen Verstössen gegen das Kartellgesetz angeklagt worden war. Er soll als CEO von Chesapeake zwischen 2007 und 2012 unrechtmässige Absprachen mit anderen Energiekonzernen getroffen haben, um in Oklahoma die Preise für Öl- und Erdgaslizenzen zu drücken. McClendon hatte dies noch am Dienstag energisch bestritten.

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