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Französische Backwarenhersteller beklagen Eier-Knappheit

Paris Das Verbot der Käfighaltung von Legehennen macht französischen Backwarenherstellern schwer zu schaffen.

In Frankreich würden jede Woche 21 Millionen Eier zu wenig produziert, klagte der Eier-Verband SNIPO, dem eierverarbeitende Betriebe angehören, am Donnerstag. Weil Höfe, auf denen trotz eines EU-weiten Verbots noch immer Legehennen in Käfigen gehalten werden, vorübergehend den Betrieb einstellen mussten, sei die Eier-Produktion zuletzt um zehn Prozent eingebrochen. Auch die Preise für Eier stiegen wegen des Verbots kräftig an: Nach Angaben des Verbands wurden Eier von Oktober bis Februar um 75 Prozent teurer. Das könnte wiederum auch die Preise für Backwaren wie Kuchen und die typisch französischen Brioches in die Höhe treiben. Der Eier-Verband warnt bereits, dass Betriebe die Produktion einstellen und Mitarbeiter entlassen müssten. Die Unternehmen baten daher um «dringende, aussergewöhnliche und vorübergehende Massnahmen», um die Verfügbarkeit von Eiern «kurzfristig zu steigern». Seit dem 1. Januar ist die Käfighaltung von Legehennen in allen EU-Ländern verboten. Mehrere EU-Staaten wie Frankreich haben die Regelung allerdings noch nicht umgesetzt.

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